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Montag, 21. Januar 2013

White Rabbit, Sprossenwand & Paradies

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für eure lieben Zeilen rund um meine Küche inclusive Explosion, und Herzlich Willkommen an meine neuen Leserinnen.

Heute will ich euch zeigen, was ich in meinen langen Blogpausen in 2012 so gemacht habe.

Ich habe ein kleines schnuckeliges Café/TeaRoom mit 6! Sitzplätzen in Bremen entdeckt mit dem Namen White Rabbit.
Wunderschöne Torten und Cupcakes kann man/frau da bestellen. Und mit Blick auf rosa Wände, Sprossenfenster und der netten  Besitzerin, die gerade Torten verziert, gibt es dort leckere Cupcakes, Cookies und Latte macchiato und Tee zu schnabulieren. Klein aber fein...

 
Hinter der Abtrennung aus Sprossenfenstern befindet sich ihr Arbeitsplatz. Diese Wand wiederum hat mich inspiriert, meine immer chaotische Büroecke im Wohnzimmer endlich abzutrennen.
 
Also ebay durchforstet und alte Sprossenfenster gekauft,
Pläne gezeichnet und Holz gekauft und ne Wand gebaut,
bei den großen Sachen mit Hilfe von Martin und Wait.
 
 
Das Parkett hab ich mit dicken Bauschutzmatten geschützt. Die gibts auch in 60/60 für Waschmaschinen und lassen sich mit der Stichsäge zurecht sägen. Und einen Schreibtisch über Eck gebaut.

 
Verschalt haben wir es mit glatten Nut und Feder Brettern,
alles gestrichen und Fenster eingesetzt.
Die kleinen Fenster zum öffnen, das war nochmal ein Akt,
bis das alles passte und nicht mehr klemmte.

 
hier noch provisorisch gehalten mit kleinen Leisten
 

 
und hier mit offenem Fenster
 
 
 
Näh- und Bastelecke eingerichtet
 
 
 
... und mal wieder genäht...
der Beutel vom Apfelpflücker war kaputt
 








Äpfel im Garten gepflückt und Apfelkuchen gebacken
 
 
 
Quitten von Regine und Wolf aus Göttingen geschenkt bekommen und Marmelade gekocht und Etiketten gedruckt
 
 
 
 
 
Äpfel im Paradiesgarten aufgesammelt
 


 
mit Hilfe meiner 84-jährigen Mutter, die sich aber seit dem Paradiesgarten Beginn um 30 Jahre jünger fühlt... 



 
und die im Juli gepflanzten Rote Bete und Kohlrabi geerntet
 
 
die Äpfel im Paradieshäuschen zwischen gelagert
und später zum entsaften gebracht.
 

 
 
Jetzt darf ich mich über 66 Liter Paradies-Apfelsaft freuen!
 
Im Paradieshäuschen ein bißchen weiter eingerichtet
 

 
Tisch und Einbauschrank gestrichen


 
 
Garderobe und Schränkchen aufgehängt und Geschirr eingeräumt


 
mich über zwei hellgrüne Hocker vom Flohmarkt gefreut
und Material besorgt für die kleine Wand neben der Treppe
 
 
mit Sprossenfenster

 
dann aber doch entschieden-
die Zwischendecke kommt raus
 
 
 

 
 
und wieder ein bißchen weiter eingerichtet

 
 
Dann war Anfang November und die Wege im Kleingartenverein gesperrt für Autos, so dass wir das Projekt Paradieshäuschen-Ausbau auf den März/April verschieben mussten.
 
Soweit erst mal für heute mein Zwischenbericht für euch.
Habt einen wunderschönen Feier-/Abend, ich mach mir jetzt n Tee,
(hab immer noch Angst vor explodierenden Espressokannen)
und schau mir eure Blogs an
 
Tara
 
 

Mittwoch, 16. Januar 2013

Frühlingsgrüße im Wìnter...

... schick ich euch heute



... und möchte mich ganz herzlich für die lieben schönen und begeisterten Kommentare zu den Küchenposts bedanken und die Neuen hier herzlich willkommen heißen.
Heute seht Ihr meine bescheidene Flohmarktausbeute vom Sonntag: ein schönes altes Emaillesieb und kleine zauberhafte Tassen und Teller









 
Sehen sie nicht entzückend aus? Bin ganz verliebt... 
 
aber nichts desto trotz sieht's draußen nach Winter aus
auf der Terrasse...

 
 
und im Garten


 
 
Macht das Beste draus und habt einen wunderschönen Tag
 
Tara


Mittwoch, 19. September 2012

Paradiesgarten Bauphase Juli bis September

Heute zeig ich Euch die Entwicklung im Paradiesgarten und im Paradieshäuschen.

Die Etagenbetten mit Einbauschrank und die Ecksitzbank mit Holzvertäfelung musste ganz am Anfang schon weichen (Danke an Liliana, die mal eben vorbei kam und innerhalb einer Stunde die Etagenbetten und den Schrank rausriss) Danach gabs für mich auch kein halten mehr



      
autsch...

 
 

 
Aber meistens waren wir draußen... die Hängematte hing schon am 5. Tag :-), erste Mirabellen und Johannisbeeren sind geerntet, Rosen und Lavendel warten auf ihre Pflanzung...



 

 Der Eckschrank musste nach langem Hin und Her doch noch weichen, Danke dafür an meinen Bruder Wolf und meinen 8 Jahre alten Neffen Kilian...
 
 ...und die Wand am Eingang musste auch raus, super Idee von Nora. Die Küchenecke ist viel heller und man läuft nicht mehr gegen die Wand wenn man reinkommt, wunderbar  

 Die Vintage-Tapete aus den 60ern bleibt :-)








 


Im Garten sah es inzwischen so aus



Anfang August hab ich das Holz besorgt und mit Chriss die Verschalung begonnen...
Ich dachte, das wäre mal eben in ein paar Tagen erledigt...







... mit der Kreissäge die Bretter auf Länge gesägt und mit der Stichsäge die Kabelkanäle und die Aussparungen für "um die Fenster rum" gesägt, 4-6 Löcher pro Brett anzeichnen, vorbohren, anschrauben... ist schon toll soviel Platz zum arbeiten zu haben








Die Verschalung der Wände mit sägerauhen Schalbrettern war nach einem Monat, 996 Schrauben, dabei wollte ich doch die 1000 erreichen... und ner Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm (war mir ja vorher schon klar) endlich abgeschlossen (Danke an Chriss, Wolf, Martin, Claudia und Nora)





 
Martin hat letzte Woche die Wände geweißelt mit der Leinenweiß-Wandfarbe, die auch schon in meiner Küche ist und den Boden angeschliffen. Und ich habe jetzt eine Wand geschliffen, Brett für Brett, mit der Maschine natürlich, aber der rechte Arm tut
trotzdem weh dabei... Aber es wird wunderschön glatt und das Weiß schön shabby.







Die Decke hatte diese Rauhfasertapete mit Styropor drunter. Die musste natürlich auch ab (Danke an Claudia und Liliana) Dabei haben wir dann dieses Loch über dem Fenster entdeckt. Es regnet also rein durch die Klappe im Giebel... Das Stück Decke muss also ausgetauscht werden und die Klappe im Giebel muss noch dicht gemacht werden vorm Winter...




Samstag hab ich mit Lilianas Hilfe den Durchbruch zum Dachboden gesägt. Ich hatte eine bestimmte Stelle geplant, wo die Treppe hin soll, hatte aber überhaupt keine Ahnung, wo die Balken lang laufen... Und ich hatte keinen Plan B... Ich wollte die Treppe genau an dieser Stelle haben und Basta.








Das Universum meint es gut mit mir :-) Es hat alles geklappt, die Öffnung ist genau da wo sie hin soll und viel kleiner als ich dachte. Das Material hat Liliana dann gleich zum stopfen von dem anderen Loch verarbeitet :-)


Und da in meiner Küche noch ein Eimer Holunderbeeren, ein Eimer Äpfel, ein halber Eimer Pflaumen und ein halber Eimer Birnen auf Verarbeitung warteten, hab ich Samstag und Sonntag wieder Marmelade gekocht und Apfel-Birne-Zwetschen-Kuchen und Himbeer-Weiße-Schoko-Muffins gebacken und Montag spontan ein erstes klitzekleines Erntedankfest gemacht...



 
So, jetzt hab ich mir schon wieder eine Nacht um die Ohren gehauen...tztztz
Seid lieb gegrüßt
Tara